Die Zahl der Menschen, die am Ende des Geldes noch sehr viel Monat über haben, steigt auch in Österreich.
Das Verlangen der Gesellschaft aus einem möglichst großen Warensortiment auswählen zu können, lässt die Müllberge verzehrtauglicher Lebensmittel wachsen.
Allein in Niederösterreich werden jährlich schätzungsweise 20 - 30.000 Tonnen verzehrtauglicher Lebensmittel weggeworfen.

Die Idee SOMA...
...wurde 1999 ins Leben gerufen und versucht einerseits, Menschen mit geringem Einkommen zu unterstützen und andererseits dem Abfallstrom entgegenzuwirken. Mit einem speziellen Einkaufspass kann zu besonderen Konditionen im SOMA eingekauft werden - üblicherweise werden die Waren zu einem Preis angeboten, der ein Drittel des im Lebensmitteldiskont üblichen Preises nicht überschreiten soll.

Kein "Billigladen"
SOMA ist keine Konkurrenz zu einem Supermarkt, denn trotz der Bemühungen, eine gewisse Warenvielfalt anbieten zu können, bleibt niemandem der Weg in den regulären Supermarkt erspart. Grundnahrungsmittel mit keinem oder sehr langem Ablaufdatum  (z.B. Zucker, Teigwaren) finden nur selten den Weg zu SOMA.

So soll das Angebot mit dem Drittelpreis lediglich eine Entlastung der ohnehin angespannten Geldtaschen der KundInnen sein – andere, kaum leistbare Dinge des täglichen Bedarfes sollten dadurch leichter finanzierbar werden.