Verteilen statt Vernichten

Das gängige Konsumverhalten, täglich frische Ware bis zur letzten Minute aus einem möglichst großen Sortiment auswählen zu können, lässt auf der einen Seite die Menge zu entsorgender Lebensmittel steigen - auf der anderen Seite werden die anhaltenden Preislawinen für einen Teil der Bevölkerung  fast existenzbedrohend.

Transportbeschädigte, kurz vor dem Haltbarkeitsdatum stehende oder aus Überproduktion stammende Waren, jedoch voll verzehrtaugliche, werden zu symbolischen Preisen im SOMA angeboten.

Diese Umverteilung ungenützter Ressourcen erspart der Industrie und dem Handel hohe Entsorgungskosten und bietet zugleich armutsgefährdeten Menschen die Möglichkeit, Dinge des täglichen Bedarfes zu einem günstigen Preis zu kaufen.

Menschen mit geringem Einkommen unterstützen


Österreich wird immer reicher  - Österreich wir immer ärmer!
Im SOMA einkaufen dürfen nur Menschen, die nachweislich unter der Armutsgrenze leben müssen.
Der speziell entwickelte Einkaufspass (finanz. Richtlinien) berechtigt zu drei wöchentlichen Einkäufen in Haushaltsmengen. Die strenge Limitierung schließt jegliche Möglichkeit des Unterhandels aus und garantiert den Spenderfirmen, dass ihre Waren nur Personen mit geringem Einkommen zu Gute kommen.

Beschäftigung schaffen


Der SOMA als gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt schafft neben den Schlüsselpositionen für Geschäftsführung und Marktleitung zusätzlich befristete Arbeitsplätze für Transitarbeitskräfte.
Für maximal ein Jahr können Menschen, die länger als ein Jahr ohne Beschäftigung sind, in das Projekt aufgenommen werden.

Soziale Ausgrenzung ade!


Ein geringes Einkommen zieht nicht ausschließlich finanzielle Bedrohung mit sich. Die mangelnde Möglichkeit sich in das materielle und soziale Umfeld einzugliedern, hat oftmals die Vereinsamung als Konsequenz.
Um diese soziale Isolation zu minimieren, bietet der SOMA im integrierten Café sehr günstig schmackhafte Mehlspeisen und Mittagsmenüs an, die in Gesellschaft verzehrt werden können.